T R I O   A T R O S

Hieronymus Schädler, Flöten

Markus Hochuli, Zupfinstrumente

Martin Lorenz, Schlaginstrumente


Im Frühling 2001 gegründet, ist unser Trio noch keine bekannte Grösse, doch sind - wie Sie aus den beigelegten Biographien entnehmen können -  seine Mitglieder keine unbeschriebenen Blätter mehr! Da das Repertoire für eine solch eigenwillige Besetzung noch äusserst klein und ebenso eigenwillig daherkommt, liegt es auf der Hand, dass die Konzertveranstalter eher zurückhaltend reagieren. Wir sind aber sehr überzeugt von unserer Besetzung und unseren Programmen (ob schon gespielten, geplanten, oder noch auszuheckenden!) und die Schweizer Erstaufführung von Mauricio Kagels „Serenade“ im letzten Jahr zeigt, dass wir Besonderes vorhaben und auch besondere Vorarbeit und Bedingungen nicht scheuen.

Hieronymus Schädler, Flöte & Komposition

Markus Hochuli, Gitarre
Der Gitarrist Markus Hochuli studierte klassische Gitarre in Winterthur (Christoph Jäggin) und Karlsruhe (Prof. Wilhelm Bruck). Sein Zugang zur Musik ist gleichermasen geprägt von intensiver Auseinandersetzung mit der Tradition, zum Beispiel mit der historischen Aufführungspraxis, aber auch von einer ungebremsten Experimentierlust, die sich in der Zusammenarbeit mit vielen Komponisten, sowie auch in der Improvisation äussert.
Auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik machte er mit zahlreichen Ur- und Erstaufführungen auf sich aufmerksam, unter anderem mit Werken von Klaus Huber, Younghi Pagh-Paan, Johannes Schöllhorn, Myriam Marbe, Ivan Wyschnegradsky, Fritz Voegelin und Bettina Skrzypczak. Weitere Anregungen erhielt er von den Komponisten Dieter Schnebel, Fred Frith, Jürg Wyttenbach und Toshio Hoskawa.
Dabei scheut er sich nicht, auch Instrumente wie elektrische Gitarre, Balalaika, Banjo und andere zu verwenden oder sein Instrument nach den Bedürfnissen der Komponisten zu präparieren. Seine Liebe zur alten Musik und zur historischen Aufführungspraxis führte ihn zur Beschäftigung mit der Theorbe, einer barocken Basslaute und der Kunst des Generalbassspiels.
Markus Hochuli ist solistisch und als Kammermusiker in zahlreichen Ensembles, sowie als Zuzüger in Orchestern tätig. Seine Konzerttätigkeit führte ihn nach Italien, Frankreich, Deutschland. Im Februar 2001 wurde er für die Uraufführung von Juliana Hodkinsons „All the time“ in Kopenhagen als Theorbist verpflichtet. Im August 2000 erschien seine erste CD „MARSYAS“ beim deutschen Label „en avant records“ ( im Duo mit Matthias Arter, Oboe und Barockoboe). Zahlreiche Radioaufnahmen vor allem mit zeitgenössischer Musik ergänzen seine Tätigkeit. Markus Hochuli unterrichtet zur Zeit am Konservatorium Zürich und wurde 2001 für seine künstlerischen Leistungen vom Aargauer Kuratorium mit einem Beitrag an das künstlerische Schaffen geehrt.

Martin Lorenz, Percussion
geboren 1974, studierte Schlagzeug am Konservatorium Zürich, am Conservatiore National de Région Rueil-Malmaison, Paris und am Conservatorium van Amsterdam.
Sein Interesse für das Musiktheater führte ihn zu Meisterkursen bei Jean-Pierre Drouet und Georges Aperghis. Konzerte mit dem Collegium Novum Zürich, dem Ensemble Klangheimlich Bern und im Duo mit dem Akkordeonisten Mario Porreca.
Zusammenarbeit mit Komponisten wie Daniel Mouthon, Michael Heisch, Daniel Weissberg, Jalalu Kalvert Nelson.
Auftritte in der Schweiz, Deutschland, Japan, Türkei, Aegypten und am Lucerne Festival 2001.
 

Verschiedene Konzepte und Programm

mit Werken von
Kl. Huber, G. Scelsi, T. Takemitsu, M. Kagel, Y. Pagh-Paan, J. Kondo, D. Weissberg,   M. Lorenz, H. Schädler, M. Wehrli, J. Cage, Tao Yu, Wang Ning, Yao Heng-lu, ....

Mit eigenen Bearbeitungen und freien Improvisationen

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